Cassiopeia TheaterVerlag. Blick aufs WesentlicheMax auf den Bäumen. Das Rätsel des eisernen Turmes Cassiopeia Theater
Claudia Hann
• Hörbuch
Max auf den Bäumen. Das Rätsel des eisernen Turmes

In der Kritik:
Autorenlesung mit Claudia Hann
Siegerland Kurier, 10. Juni 2007: „Max auf den Bäumen für ,Theater im Kopf‘“
Besprechung des Hörbuches
Kölnische Rundschau, Ress. Kultur, 31. Dezember 2005: „Wie Max auf die Bäume kam“
Kritiken zum Theaterstück
Kölner Stadt-Anzeiger, Ress. Kultur 2. Juli 2004: „Personalnot in der Hölle“
Kölnische Rundschau, Ress. Kultur, 3. Juli 2004: „Mimi und der Grashüpfer“

Siegerland Kurier, 10.Juni 2007
Max auf den Bäumen für „Theater im Kopf“
Kölner Autorin zu Gast in Wilnsdorfer Grundschulen
Wilnsdorf. (SK)
Für drei Tage besuchte Autorin und Puppenspielerin Claudia Hann aus Köln die Grundschulen der Gemeinde Wilnsdorf. Sie stellte ihr Theaterhörbuch „Max auf den Bäumen“ vor.
Mucksmäuschenstill war es in der Grundschule Rudersdorf und ganz gebannt verfolgten die Kinder die Geschichte von Max, dem Jungen, der achtlos ein Buch fortwirft und damit einen bösen Geist auf den Plan ruft. Es gelang Claudia Hann leicht, ihre kleinen Zuhörer zu fesseln, denn sie hatte ein ganz besonderes Buch zum Vorlesen mitgebracht. Bei dem „Theaterhörbuch“ handelte es sich nicht einfach um den Tonmitschnitt der Bühneninszenierung des Puppenspiels „Max auf den Bäumen“ oder eine Hörspielgeschichte mit Effekten und Geräuschen. Vereinfacht Gesang beschrieb das Theaterhörbuch das, was ein geübter Leser von Theaterliteratur sich während des Lesens der Geschichte an Bildern vorstellt.
Die Wahrhaftigkeit des selbst gelesenen Theaterstückes und der Vorlesegedanke standen bei der Umsetzung im Mittelpunkt. Spannend wurde das Buch besonders durch den Wechsel von breit dahin fließender Erzählung und temporeichen Dialogen, begleitet durch die von Claudia Hann komponierte Musik. Raffiniert wurde mit dem Stoff gespielt und die Kinder konnten sich schnell vorstellen, wie die Geschichte von Max auf der Puppenbühne aussehen könnte.
Die Lesung mit Claudia Hann wurde von der Gemeinde Wilnsdorf in Zusammenarbeit mit dem Friedrich-Bödeker-Kreis für Leseförderung und Literaturvermittlung bei Kindern und Jugendlichen organisiert. Wer wissen möchte, wie die Geschichte von Max ausgeht, kann sich das Theaterhörbuch in der Bibliothek der Gemeinde Wilnsdorf ausleihen. Claudia Hann überreichte Bibliotheksleiterin Tina Schönfelder ein Exemplar.
Grundschüler mit Claudia Hann
Bildunterschrift: Claudia Hann, Autorin aus Köln, besuchte die Grundschulen der Gemeinde Wilnsdorf.
nach oben blätterm
Kölnische Rundschau; Ress. Kultur31. Dezember 2005
Wie Max auf die Bäume kam
Cassiopeia Theater produzierte ein Hörbuch zum eigenen Bühnenstück
von THOMAS LINDEN
Hörbücher boomen – aber was ist ein TheaterHörbuch?
Claudia Hann und Udo Mierke, die gemeinsam das Cassiopeia Theater in Köln betreiben, prägen mit ihrer CD „Max auf den Bäumen“ auch gleich einen neuen Begriff.
Der Clou bei der Sache ist, dass es sich nicht einfach um den Tonmitschnitt einer Bühneninszenierung handelt oder eine Story als Hörspiel mit realistischer Geräuschkulisse ausgekleidet wird. Claudia Hann erzählt vielmehr die Geschichte von Max, dem Jungen, der achtlos ein Buch fortwirft und damit einen bösen Geist auf den Plan ruft. Die Erzählung führt hin zu den dramatischen Passagen, in denen Sprache dominiert. Claudia Hann, die eine begnadete Puppenspielerin ist, hat das Stück selbst geschrieben und auf der Bühne gespielt.
Die Faszination des TheaterHörbuchs liegt in seiner offenen Form, es ist Zuträger zur Bühne und zur Literatur. Denn es wird raffiniert mit dem Stoff gespielt, man kann sich selbst vorstellen, wie sich die Geschichte vom Jungen Max auf der Bühne ausnimmt. Claudia Hann beschreibt immer wieder anschaulich die Szenerie, Landschaft und Umgebung des Jungen – eine stets spürbare Aufforderung zur Imagination. Andererseits kann man aber auch einfach wie einem Märchen lauschen. Tatsächlich spielten auch die Märchenerzähler immer mit dem Wechsel der breit dahinfließenden Erzählung und den temporeichen Dialogpassagen der Texte.
Das TheaterHörbuch macht Theater vorzüglich verständlich, beim Zuhören lernt man mit Text und Bühnenaktionen zu jonglieren. Deshalb eignet sich „Max auf den Bäumen“ auch gut als Unterrichtsmaterial für die Schule. Eine gelungene Produktion, in der auch die geschmackvolle Musik der Inszenierung eine lebendige Atmosphäre schenkt.
Max auf den Bäumen", Cassiopeia TheaterVerlag, 10,50 Euro, ISBN 3-938252- 014.
www. cassiopeia-buehne. de
nach oben blätterm
Kölner Stadt-Anzeiger: 2. Juli 2004
Uraufführung am 26. Juni 2004, Kritik der 3. Aufführung vom Mittwoch, 30. Juni 2004
Personalnot in der Hölle
Mit leichter Hand inszeniert Udo Mierke das Puppenspiel "Max auf den Bäumen"
Hätte in der Hölle nicht eklatanter Personalnotstand geherrscht, es wäre wohl alles ganz anders gekommen. So aber eilte auf die Beschwörung des Fürsten der Kälte lediglich ein Klecksteufel herbei, ein schmerbäuchiger Wicht von mäßiger Bosheit. Und seinen Auftrag, die Elfe Mimi und den Menschenjungen Max durch Gaukelwerk vom Weg abzubringen, hat der Klecksteufel auch prompt verpatzt. So dass wenig später Mimi und Max tatsächlich vor dem Eisturm des Kältefürsten auftauchen.
Das musikalische Zauberpuppenspiel "Max auf den Bäumen", eine Uraufführung des Cassiopeia Theaters, zeigt Max beim Bau seinen Baumhauses. Bald findet er eine Nuss und darin ein winziges Büchlein, das er achtlos fortwirft. So fällt das Standardwerk des Elfenstaates in die Hände des fürchterlichen Kältefürsten, der seine neu gewonnenen Zauberkräfte auch gleich zu Untaten ausnutzt.
Claudia Hann hat das Märchen geschrieben und aufgeführt. Die ausgefeilte Lichtregie macht den kargen Bühnenraum zum Ort frei schwingender Fantasie, Hanns Musik ist elfenhaft leicht, tänzerisch munter, liedhaft sinnend. Zudem verfügt die Puppenspielerin über allerlei Stimm- und Tonlagen, um die Fülle der Großpuppen ins Leben zu rufen: vom Klecksteufel zum Heuschreck Herr Fröhlich, vom schnarrenden Kältefürsten zur melancholischen Elfenkönigin. Udo Mierkes Regie überzeugt durch Einfallsreichtum und poetische Zwischentöne. Ein Märchenspiel voll Humor, in dem auch die Trauer des Abschiednehmens Platz hat. (cech, Dr. Oliver Cech)
nach oben blätterm
Kölnische Rundschau: 3. Juli 2004
Uraufführung am 26. Juni 2004, Kritik der 2. Aufführung vom Sonntag, 27. Juni 2004
Bildunterschrift: Gutes Team: Claudia Hann und Ihre Stockpuppe Mimi. Bild Weimer
Mimi und der Grashüpfer
"Max auf den Bäumen": Zauberhaftes im Cassiopeia-Theater
von BARBRO SCHUCHARDT
"Gleich wird´s dunkel!", warnt Regisseur Udo Mierke die kleinen Zuschauer im Cassiopeia Theater. Ein Vorhang hebt sich dann doch nicht; die Kinder können jeden Handgriff verfolgen, mit dem Claudia Hann die Stockpuppen zum Leben erweckt. Kraft der Fantasie vergessen die Kleinen dann sehr schnell die Frau im unscheinbaren Kleid, die ihnen die Geschichte vom kleinen Max und der Suche nach dem Elfen-Zauberbuch vorspielt.
Fast lebensgroß ist der kleine Junge, der so gern auf den Bäumen herumklettert. Dort findet er eines Tages eine Zaubernuß mit einem winzigen Buch. Doch weil er es nicht lesen kann, wirft er es achtlos weg. Die Chance für den Fürsten der Finsternis, der sich schon lange dieses Elfen-Schutzbuches bemächtigen will. Er beraubt die Hüterin des Buches, die Elfe Mimi, ihrer Flügel und verzaubert Max in einen Winzling.
Gemeinsam machen sich die beiden auf den Weg, das Elfenbuch wieder zu beschaffen und den Fürsten der Fisnternis von seinem Fluch des kalten Herzens zu erlösen - und zwar mit Hilfe schöner Klänge.
"Ein Musikmärchen" nennt Claudia Hann ihr Puppenspiel "Max auf den Bäumen", das die kleinen Zuschauer mit zarten Weisen und den liebevoll gestalteten Figuren fesselt. Alle haben freundliche Gesichter, selbst der Fürst der Finsternis scheint eher weise als bedrohlich. Herr Fröhlich, der Grashüpfer, und der kleine dicke Teufel mit dem frechen Mundwerk und dem falschen Deutsch ("Wer ruft mir?") werden schnell zu Favoriten.
Weil Claudia Hann die Puppen allein führt und sich außerdem nach den Vorgaben der eingespielten Musik richten muss, ist es für sie nicht immer einfach, das richtige Timing zu finden. Besonders in der Mitte hängt die Geschichte ein bisschen durch. Doch diese Schwächen werden sich im Lauf der nächsten Vorstellungen gewiss beheben lassen - das Cassiopeia-Team versteht es schließlich, sensibel auf die Reaktionen der kleinen Zuschauer einzugehen.
nach oben blätterm
Cassiopeia TheaterVerlag. Blick aufs Wesentliche • Berg. Gladb. Str. 499-501 • 51067 Köln • Tel (0221) 31 81 00