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| Neu: TheaterHörbuch.
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Das TheaterHörbuch: Elfenfrühstück
für die Presse vom 23. September 2005 |
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Pressetext vom
22. September 2005: |
| Wie
wir das Theaterhörbuch fanden |
Letztes Jahr im
Herbst, nach der Veröffentlichung unseres Kinderbuches Kleines
Wildpferd!, beschlossen wir, aus unserm Kinderstück Max
auf den Bäumen. Das Rätsel des eisernen Turmes ein Hörbuch
zu machen, denn wir waren nicht nur über unser Theaterstück
glücklich, sondern auch über die schönen Tonaufnahmen
unserer Musik. Also machte sich die Autorin Claudia Hann daran,
den Theatertext für ein Hörbuch einzurichten.
Schnell entwickelten sich Fragen, wie man ein Theaterstück zu
einem Hörbuch macht, denn ein Hörspiel wollten wir nicht
produzieren. Wir wollten ein Buch. In vielen Diskussion
entwickelten wir eine Vorstellung darüber, wie unser Theaterstück
klingen sollte. Das wirkte zunächst wie ein Widerspruch: Wie
soll ein Buch klingen? Augenscheinlich ließ sich das
Problem leicht lösen, denn wir arbeiteten ja an einem Hörbuch.
Allerdings: vor dem im Tonstudio gesprochenen Wort steht der
geschriebene Text. Und unser Anliegen war es, einen Theatertext zum
Klingen zu bringen und so sollte der zu entwickelnde Text den
Klang des Theaterstückes in sich tragen. Immer wieder
verfeinerten wir in Sprechproben im Theaterraum den episch
erweiterten Hörbuchtext. Irgendwann war es soweit. Wir
waren mit unserer Arbeit zufrieden. Außerdem nahte der 10.
Juli 2005, der Aufnahmetag. Autorin und Sprecherin Claudia Hann
und der Regisseur Udo Mierke hofften, die Sprachaufnahme an einem
Tag bewältigen zu können. Beide wünschten sich die
Arbeit aus einem Guß (Mierke) bzw. wie eine
Premiere zu erleben (Hann), verschwiegen dies aber dem jeweils
Anderen. Alle waren gut vorbereitet: Die Sprachaufnahme gelang an
einem Tag. Die Tonmischung des Hörbuches war diffizil,
denn es durfte nur sehr behutsam vorgegangen werden. Doch das einfühlsame
Vorgehen lohnte sich: Als wir die fertige Mischung hörten, hatten
wir den Eindruck, die Geschichte würde gerade im Moment für
jeden Einzelnen von uns erzählt. Das war unser Ziel, von
dem Hörbuch so angesprochen zu werden, wie von dem Spiel auf
der Bühne in unserem Kammerspieltheater. Ohne daß
wir es zunächst benennen konnten, hatten wir alle
Autorin, Regisseur, Tontechniker, Musiker das Gefühl,
etwas Neues zu hören, wußten aber nicht genau was.
Ich hatte mir bis dahin nie die Frage gestellt, woher
literarische Formen kommen oder wie sie entstehen. Trotz meines
Germanistikstudiums hatte ich sie als gegeben hingenommen und bis zu
dem Moment als ich unsere Tonaufnahme hörte, mir nicht
vorstellen können, daß man eine literarische Form
entdecken kann wie ein chemisches Element, erinnert sich Hann:
Im Team überlegten wir, wie man dieses Neue benennen könnte.
Wir verständigten uns auf die Idee des Regisseurs und nannten
das ,unbekannte Objekt ein Theaterhörbuch. Ich
fand in diesem Begriff das wiedergeben, was wir mit dem Theatertext
gemacht hatten: Nämlich eine Einrichtung für das Hören.
Nach einiger Zeit aber wurde uns klar, das wir nicht das Hörbuch
als Ziel gehabt hatten, sondern es ging uns um das Erlebbarmachen
eines Theatertextes in Leseform. Daher trifft der Name Theaterhörbuch
ganz gut, auch wenn man im ersten Moment denkt, hier ginge es nicht
um ein literarisches Genre sondern um eine Audio-CD, erklärt
Mierke und die Autorin ergänzt: Das Theaterhörbuch
ist das erzählte Theaterstück in seiner szenischen
Abfolge. Es will das Theaterstück in seiner stringenten
Handlungsfolge erlebbar machen. |
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